Fördermittel für Döbelner Brückenbau

Staatssekretär Stefan Brangs übergab am 04. Juni einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 4,7 Millionen Euro an den Döbelner Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer. 
Die Mittel stehen für den Bau einer zweiten Brücke über die Freiberger Mulde zur Verfügung. Derzeit besitzt die Stadt Döbeln nur eine direkte Ost-West- Verkehrsverbindung. 
Diese ist besonders in Zeiten der Spitzenbelastung nicht mehr in der Lage die Verkehrsmenge ordnungsgemäß abzuwickeln. Das hohe Verkehrsaufkommen führt regelmäßig zu erheblichem Rückstau im Stadtzentrum, einhergehend mit hohen Lärm- und Schadstoffemissionen. 
Zukünftig soll sich der Verkehr, nach dem Neubau, jeweils ca. zur Hälfte auf die beiden innerstädtischen Brücken verteilen. Zudem wird mit der zweiten Brücke die Erreichbarkeit der einzelnen Stadtteile im Katastrophenfall verbessert.

Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer bedankte sich ausdrücklich für die Förderung durch den Freistaat Sachsen: „Die zweite Muldequerung ist seit gut 100 Jahren Thema in unserer Stadt.
Baubeginn soll im April 2019 und Bauende im August 2020 sein.
Der Freistaat fördert die Baumaßnahme mit einer Zuwendung in Höhe von 90 Prozent der förderfähigen Kosten.", so Egerer weiter. Im Zuge des Brückenneubaus soll die Schillerstraße auf ca. 70 Meter grundhaft ausgebaut und auf 80 Meter im Anschlussbereich an das Brückenbauwerk neu gebaut werden.
Die vorhandene Einmündung der Ufer- in die Schillerstraße muss auf 21 Meter Länge angepasst werden. Die Sörmitzer Straße wird auf einer Länge von ca. 90 Meter umgebaut.

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