Germania wird mit Unentschieden Meister

Meisterschaftsfinale in Hainsberg. Am vergangenen Sonntag war die Landesliga-mannschaft des SV Germania Mittweida aufgebrochen, um beim direkten Verfolger Hainsberger SV in Sachen Meisterschaft Nägel mit Köpfen zu machen. Dabei musste Trainer Uwe Schneider auf Spieler wie Rauthe, Pittroff, Ryssell und Götze verzichten.

Trotzdem standen die Zeichen auf Auswärtssieg.

Aber nicht nur die Gäste aus der Zschopaustadt, sondern auch die Gastgeber wollten das Spiel der Spiele gewinnen. Vor 140 Zuschauern hatten die Gastgeber in der 3. Minute die erste Chance. Sebastian Null setzte hier ein erstes Achtungszeichen.

In der 4. Minute gaben die Gäste über Mohanad Salim eine erste Antwort. Den Freistoß hatte Richter ausgeführt.

In der 15. Minute wehrten die Germania einen Angriff ab und leitete über rechts einen Konter ein. Der Ballwechsel auf links zu Toni Hahn brachte Silvio Grötzsch in eine hervorragende Ausgangsposition und der Kapitän sorgte im Stile eines Klassemanns für das 0:1.

In der 20. Minute kamen die Gäste erneut über einen Standard, dieser wurde ausgeführt von Patrick Richter. Aber Toni Hahn kam nicht mehr an den Ball.

Vier Minuten später die Gastgeber über Balatka und links. Weise zog ab und Kaiser sicher.

In der 29. Minute Balatka sah Reck. Borchardt spekulierte auf Abseits und Marcel Reck lies sich diese Chance nicht entgehen. 1 Beide.

In der 35. Minute Freistoß für die Hausherren. Georgi versuchte sich mehrfach, aber die Mauer der Germania war standhaft.

Den Freistoß in der 37. Minute schlug Felix Weinhold auf Marcel Reck, der verzog.

Bis zur 45. Minute mussten sich die Zuschauer gedulden, ehe die Germania wieder angriffen.

Den Freistoß von Hönig konnte Pietsch nicht im Tor unterbringen. Mit dem 1:1 ging es in die Halbzeit.

Die zweite Spielhälfte begann mit einem Einwurf, ausgeführt von Wilsdorf und Pietsch vergab.

In der 54. Minute verlängerte Hahn den Ball von Kaiser und Grötzsch konnte das Leder nicht platzieren.

In der 55. Minute dann Einwurf von Reck auf Null. Der setzte sich durch, Georgi flankte und Borchardt klärte vor dem Hainsberger Weinhold.

2 Minuten später. Einwurf Hainsberg, von Sebastian Null ausgeführt zu Kevin Schur. Dieser nahm Felix Weinhold mit. Der schickte Null über links aber Nico Kaiser im Tor der Gäste roch den Braten.

In der 60. Minute dann verlängerte Voigt den Abschlag von Kaiser. Grötzsch fackelte nicht lang. Aber auch das nichts zählbares.

In der 62. Minute erkämpfte sich Sebastian Voigt den Ball, sah Mohanad Salim und der wiederum spielte einen herrlichen Pass auf Silvio Grötzsch und Lohse mit Großtat.

Die anschließende Ecke brachte nichts. Auch der Freistoß in der 76. Minute wurde zur leichten Beute von Torhüter Lohse.

Nach 80 Minuten klatschte der Ball von Kevin Schur an den Pfosten.

In der 83. Minute flankte Reck von links. An den Ball kam Sascha Altenburger nicht mehr heran.

Zwei Minuten vor Schluss Eckball für die Germania. Grötzsch zum Ersten, Grötzsch zum Zweiten und Voigt zum Dritten. Schiedsrichter Steingräber legte noch 2 Minuten Nachspielzeit drauf. Dann war Schluss in Hainsberger Sportarena. Das 1:1 bedeutete: Meisterschaft und Aufstieg. Außerdem schrieben die Schneiderschützlinge Mittweidaer Fußballgeschichte.

Beim nächsten Heimspiel soll die Aufstiegsparty steigen, allerdings in Altmittweida, denn wegen der Kreis-, Kinder- und Jugendspiele ist das Mittweidaer Stadion blockiert.

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