20. Sprintregatta des SKSV erfolgreich

Sie hat sich zu einer der größten ihrer Art in Mittelsachsen gemausert, die Sprintregatta des SKSV in Mittweida. Für die Mittweidaer Kanuten ist es der Saisonhöhepunkt. In diesem Jahr ist es die 20. Ausgabe. Mehr als 450 Sportler aus rund 20 Vereinen und fünf Bundesländern waren in die Zschopauaue gereist. Lediglich die Leipziger Vereine fehlten. Diese nahmen an einer Regatta in Friedersdorf bei Bitterfeld teil. Wenn auch der Teilnehmerrekord von 600 Athleten in diesem Jahr bei weitem nicht geknackt wurde, war die Regatta trotzdem eine logistische Meisterleistung.

Alle 3 Minuten gab es einen Start. Am Sonnabend waren das sensationelle 237 und am Sonntag über 100 Rennen. Die Wettkampfstrecke auf der Zschopau hatte eine Länge von ca. 280 Meter. Die Kanuten waren voll motiviert und so ging es auch in das Wettkampfgeschehen. Das gestaltete sich durchaus erfolgreich für die Mittweidaer Kanuten. Im Einzel gewannen in der AK 9 Laura Striegler und in der AK 11 Gina Klietsch ihre Endläufe. Benno Reichel holte im Einer über 100 Meter Gold.

Im Vierer-Kajak des mittelsächsischen Projekts mit dem Lauenhainer Tim Heilmann sowie den Mittweidaern Ruslan Magerramow und Silvio Knorr, dazu Gaststarter Björn Hausmann gelang knapp der Sieg. Die Kanuten der SG Lauenhain reisten gleich auf dem Wasserweg von ihrem Bootshaus in die Zschopauaue an. Auch Kanuten der SG Lauenhain waren schnitten erfolgreich ab. In den Einer- und Zweier-Kajaks holten Pit George, Gerry Nöbel und Tim Heilmann jeweils Gold. Höhepunkt war die Vereinsstaffel. Dabei mussten aus den Vereinen jeweils acht Starter aus allen Altersklassen auf´s Wasser, maximal zwei Vereine dürfen zusammenfinden und mindestens drei Mädchen in den Booten sitzen.

Der Mittweidaer Verein gewann mit einer seiner Staffeln vor zwei Auswahlen des WSV „Am Blauen Wunder“ Dresden. Für eine Überraschung sorgte die Kindermannschaft des SKSV. Die Nachwuchs-kanuten gewannen die Altersklassenwertung bis 10 Jahre. Die Pokale an die Siegermannschaft überreichten: Frank Hoffmann, Heiner Quandt – Ehrenpräsident des Sächs. Kanuverbandes, Holger Nehrlich, Florian Kastel, die Olympiasiegerin aus 2004 Maike Nollen- Witt, Prof. Dr. Lothar Otto, Arend Riedel – Präsident des Sächs. Kanuverbandes, der Mittweidaer Oberbürgermeister Ralf Schreiber und Jens Uwe Pietzsch.

Beiden Schülern A hatte der WSV „Am Blauen Wunder“ Dresden Nase vorn. In den Wertungen Jugend, Junioren und Leistungsklasse siegte der Verein ebenfalls. Der Pokal für die Senioren ging an den KC Charlottenburg. In der Gesamtbewertung um den Bonnfinanz Cup gewann der WSV „Am Blauen Wunder“ Dresden, gefolgt vom Kanuclub Charlottenburg. Die Mittweidaer belegten einen guten dritten Platz.

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