Germania Mittweida – Heimerfolg und Meisterfeier

Ein Mittelsachsenderby beim letzten Heimspiel der Saison ist so mit das Beste was einem passieren kann. Der SV Germania Mittweida empfing an ungewohntem Ort, dem Sportplatz „An der Reichskrone“ in Altmittweida, den Hartmannsdorfer SV Empor 22. Allerdings waren die Vorzeichen ganz verschieden. Die Gastgeber waren als Meister und Aufsteiger schon durch und die Gäste benötigten jeden Punkt für den Klassenerhalt.

Die Anfangsphase begann mit Nervositäten in beiden Teams. Bestes Beispiel diese Aktion aus der 1. Minute. Rauthe versuchte sich hier als Schütze. Hartmannsdorf wehrte ab.

In der 5. Minute dann köpfte Mohanad Salim den von Grötzsch geschlagenen Eckball in die Arme von Torhüter Mirko Zimmermann.

Eine Minute später hatte Toni Hahn den Führungstreffer auf dem Fuß. Sein Heber ging jedoch knapp über das Tor.

In Spielminute 12 reagierte Toni Hahn am schnellsten, scheiterte aber an HSV-Schlussmann Mirko Zimmermann.

In der 14. Minute dann Eckball für die Gäste aus Hartmannsdorf. Der Kopfball von David Glöckner krachte an die Latte. Mittweida im Glück.

Auf der Gegenseite kam Grötzsch, von Richter angespielt, über die rechte Außenbahn wechselte die Seite. Aber der Rückpass von Kevin Frieden wehrte Fabrice Fröbel ab.

In der 24. Minute nahm Grötzsch den Abwehrschlag von Rauthe auf und ging in Richtung Gästetor. Die drängten den Mittweidaer Goalgetter ab. Den anschließenden Eckball konnte Toni Hahn nicht im Tor unterbringen.

In der 25. Minute traf Mohanad Salim nur den Pfosten. Kurz darauf setzte Silvio Grötzsch den Ball, nach einem gelungenen Doppelpass, ebenfalls nur ans Aluminium.

Nach einer halben Stunde waren die Gäste am Zug. Und das ging schnell über Rico Heinrich, Norman Bendix und wieder Rico Heinrich. Klasse gespielt und noch besser von Michael Schmidt, die Katze, pariert.

Drei Minuten später erneut die Chance für die Gastgeber. Den Eckball führte Heinrich aus und Wolter versuchte es mit diesem Schuss. Zu ungenau.

In der 40 Minute dann erneut die Gäste über Carlo Nitzschke und Dominik Müller, aber Michael Schmidt war erneut auf dem Posten. Mit dem 0:0 ging es in die Halbzeitpause.

Nach Wiederanpfiff verstärkte Germania den Angriffsdruck und erspielte sich mehrere Großchancen, wie hier durch Voigt und Pittroff. Auf der anderen Seite schoss Carlo Nitzschke neben das Tor.

In der 50. Minute landete ein weiter Einwurf von Wilsdorf auf dem Fuß von Grötzsch der verzog freistehend.

Nur eine Minute später lief Sebastian Voigt allein auf das Tor zu und traf nur das Außennetz.

In der 63. Minute vergab Toni Hahn diesen Ball von Silvio Grötzsch.

Eine Minute später erkämpfte sich Wilsdorf den Ball, spielte auf Grötzsch und der sah Pittroff. Aber am Ende blieb Keeper Zimmermann der Sieger.

In der 65. Minute versuchte es Richter nach Eingabe von Rauthe mit dem Kopf, aber Zimmermann der Fels in der Brandung.

In der 68. Minute wurden die Mittweidaer Angriffsbemühungen endlich belohnt. Hönig störte den Angriff der Gäste, spielte einen Traumpass auf Grötzsch, der sich ließ sich die Chance nicht entgehen und vollendete überlegt zum überfälligen 1:0.

In der 71. Minute dann Freistoß für die Gäste ausgeführt von Rico Heinrich, aber Grötzsch klärte mit dem Kopf.

VierMinuten später erneut die Gäste mit Heinrich und Beier im Doppelpass. Dann Beier zum Ersten, Schmidt zum Zweiten, Behge zum Dritten und erneut Schmidt mit Großtat.

Den anschließenden Eckball Gäste mit Kopfball von Glöckner konnte Hönig mit der Hacke aus dem Eck kratzen.

In der 77. Minute musste sich die Abwehr um Keeper bei diesem trockenen Distanzschuss von Carlo Nitschke aus 18 Metern geschlagen geben und den überraschenden Ausgleich hinnehmen.

Vier Minuten später brachte Kevin Frieden den Freistoß von Silvio Grötzsch im Gehäuse der Gäste unter. Und somit gewannen die Hausherren auch das letzte Heimspiel der Saison.

Dann war Schluss in Altmittweida und die Meisterschaft konnte entsprechend gefeiert werden. Landesklasse-Staffelleiter Günter Urban kam mit den Pokal ins Stadion gefahren und überreichte den Mittweidaern die Medaillen sowie den Pokal.

Die Meisterschale haben die Mittweidaer anfertigen lassen, darauf sind alle Spieler mit einem Foto verewigt.

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