Auf den Schäferhund gekommen

Der Hundeplatz im Sörnziger Weg in Rochlitz war am 10. Juni gut besucht. Die Rochlitzer Ortsgruppe des Schäferhundevereins hatte zur Landesgruppenzuchtschau geladen. Das Starterfeld war international besetzt mit Startern und Haltern aus Polen, Belgien, Italien, Dänemark und Tschechien. Sie präsentierten den Richtern mehr als 100 Schäferhunde. In zwei Ringen ging es nicht um die Wurst, aber um den Deutschen Schäferhund und dieser muss einige Standards erfüllen.

O-Ton Lothar Graupner – Zuchtwart OG Rochlitz Ausrichter der Zuchtschau

Gewertet wurde in unterschiedlichen Klassen. Für die drei Erstplatzierten gab es Pokale.

O-Ton Lothar Graupner

Aber nicht nur im Ring vor den Augen des Wertungsrichters, auch drumherum war jede Menge Bewegung. Das hat einen guten Grund.

O-Ton Lothar Graupner

Die Zuchtmerkmale des Deutschen Schäferhundes wurden bereits im Jahr 1899 festgeschrieben wurde und haben bis heute grundsätzliche Gültigkeit.

Der Deutsche Schäferhund ist mittelgroß, leicht gestreckt, kräftig und gut bemuskelt, die Knochen trocken und das Gesamtgefüge fest. Er muss vom Wesensbild her ausgeglichen, nervenfest, selbstsicher, absolut unbefangen und gutartig sein, dazu aufmerksam und führig. Er weist Mut, Kampftrieb und Härte nach, um als Begleit-, Wach-, Schutz-, Dienst- und Hütehund geeignet zu sein. Diese Ziele sind nicht leicht zu erreichen, da bei der Zucht von Hunden, neben jahrelanger Erfahrung mit unserer Rasse, auch das Glück und ein hohes Maß an Idealismus dazu gehört, ist auf der Internetseite des Vereins zu lesen.

Die Ortsgruppe Rochlitz e.V. des Schäferhundevereins feiert 2018 ihr 95jähriges Bestehen. Rochlitz hat noch viel länger Zuchtgeschichte mitgeschrieben, weiß der 1. Vorsitzende des Vereins.

O-Ton Rolf Köstler – 1. Vorsitzender seit 1979

Aktuell hat der Verein 35 Mitglieder und 10 Platznutzer und Nachwuchsprobleme.

O-Ton Rolf Köstler

Trotzdem gehört aktive Nachwuchswerbung nach wie vor zur Vereinsarbeit.

O-Ton Rolf Köstler

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht“, soll der Schauspieler Heinz Rühmann einmal gesagt haben. Wenn dem so ist, ist es endlich an der Zeit auf den Hund zu kommen, den Schäferhund um genau zu sein.

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