3500 Gäste besuchen 21. Burg der Märchen in Kriebstein

Es war einmal am 07. und 08. Juli, da wurde Sachsens schönste Ritterburg wieder zur Burg der Märchen. Fabelhafte Wesen begegneten den Zuschauern schon am Eingang.

Während das Federgeist Theater mit dem Faun Herr Blüterich und der Elfe Klara Phyll sagenhafte Vierzeiler von sich gab, hatten die sieben Schwaben die Aufgabe bekommen Stroh zu Gold zu spinnen. Und sie hatten es geschafft, mit ein wenig Hilfe von Rumpelstilzchen und wesentlich schneller als die Prinzessin.

Ein paar Meter weiter drehte sich auch das Spinnrad etwas wollustig oder schneller. Hier wurde kein Stroh zu Gold, sondern Fasern zu Wolle gesponnen. Allerhand nützliche Sachen wurden daraus gefertigt. Ein Muss für die Freunde handgefertigter Mützen und Schals.

Auch bei der 21. Ausgabe hatte der Miskus den mittelalterlichen Burghof in Kriebstein zum Märchenreich für König Norbert und Bühne für die allerhand Figuren aus dem Reich der Märchen werden lassen. 3500 kleine und große Freunde des Märchens besuchten das Reich der Fantasie und sorgten so auch für eine märchenhafte Resonanz.

Auf der Bühne passierte natürlich auch allerhand Unglaubliches. Die Freiberger Märchenbühne zeigte das Stück „Die Bremer Stadtmusikanten“. Und natürlich nahm dort alles ein gutes Ende.

Auf Burg Kriebstein gab es allerhand Stände, welche zum Mitmachen einluden. Während sich die Größeren in der Filzwerkstatt versuchten, legten die Kleinen beim Basteln und Malen mit dem Team vom Freizeit-Franz Hand an.

Dietmar, die gute Seele des Teams, übernahm wie schon so oft, die Rolle der Glitzerfee. Glückliche Kinderaugen belohnten ihn dafür.

Nicht nur staunende Kinderaugen konnte der Hofmagier sehen, wenn er seine Zauberlehrstunde auf Hogwarts hielt und seine magischen Täuschungen präsentierte.

Wichtig für eine Prinzessin ist der richtige Kopfschmuck, schön geflochten und mit Perlen bestückt, genauso sollte er das edle Haupt zieren.

Auf der Bühne standen inzwischen die Tanzperlen des Zschopautals. Sie sorgten für den Lokalkolorit. Sie waren mit allen Tanzgruppen angereist und setzten das Märchenrätsel tänzerisch um.

Die sieben Geißlein, die sieben Zwerge, Sieben auf einen Streich und einige Märchen mehr, präsentierten sie.

Besonders großen Beifall gab es für die Umsetzung des Märchens „Die sieben Raben“, auch vom Märchenkönig.

Mit „Siebenschön“ hatte sich statt einem Grimmschen, ein Bechstein-Märchen in die Choreo gemogelt. Das galt es ebenfalls zu erraten.

Anschließend die große Märchenpolonaise mit den Märchenfiguren des Miskus und vielen Kindern. Und wenn wenn sich nicht gestorben sind, dann kommen sie im nächsten Jahr wieder zur 22. Burg der Märchen.

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