Historischer Besiedlungszug wird 25

Zum 25. Mal veranstaltete der Verein Mittelsächsischer Kultursommer den Historischen Besiedlungszug. Vom 7. bis 15. Juli unternahmen Männer, Frauen, Kinder, bzw. ganze Familien diese Reise in die Vergangenheit.

Bis zu 150 Personen bildeten für neun Tage das Siedlervolk. Angeführt wurden sie von Lokator Michael Ehnert.

Anno 1156 waren Menschen in der mittelsächsischen Gegend auf der Suche nach einer neuen Heimat. Sie folgten damals dem Ruf des Markgrafen Otto von Wettin.

Dieser versprach den Neuankömmlingen Land, Auskommen und eine zinsfreie Bewirtschaftung.

Die Kolonne der neuzeitlichen Siedler war mit einem guten dutzend Planwagen, gezogen von ca. 50 Pferden, unterwegs. Des Weiteren reihten sich Esel, Ziegen und Hunde ein.

Start war in Klosterbuch. Über Moosheim, Marbach, Hartha, Braunsdorf und Auerswalde erreicht der Tross am 15. Juli sein Ziel, den Seidelhof in Sachsenburg. An 8 Tagen werden jeweils ca. 25 km von Rastplatz zu Rastplatz, und das bei jedem Wetter zurückgelegt, verrät die Homepage des Vereins.

Der Besiedlungszug ist deutschlandweit seit 1994 als Kulturspektakel dieser Art einzigartig. Zwischen 1156 und 1162 ist er in den Strigistälern verbürgt. Alljährlich wird der Besiedlungszug nach alter Überlieferung da durchgeführt.

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