49 Starter beim 1. Döbelner Seifenkistenrennen

Großer Andrang beim 1. Döbelner Seifenkistenrennen im Ortsteil Großsteinbach.

Nachdem um 10.00 Uhr die Fahrzeuge im Fahrerlager begutachtet und abgenommen worden waren, begannen die Testläufe.

Wegen der vielen Starter mussten die Wertungsläufe von 13.00 auf 12.00 Uhr vor verlegt werden. Immerhin 49 Piloten auf 36 Seifenkisten gingen an den Start. Gestartet wurde in drei Kategorien:

Das waren die Beginner für Kinder ab acht Jahren, die Fortgeschrittenen für Starter zwischen zwölf und 70 Jahren sowie die Show-Klasse für Fahrzeuge und Starter mit speziellen Modellen.

Auf die 1100 Meter lange Rennstrecke gingen Vereine, Firmen und Einzelstarter. Die Ermittlung des Siegers erfolgte über eine elektronische Zeiterfassung.

Zahlreiche Helfer sorgten vor und während des Rennens für einen reibungslosen Ablauf. Dazu gehörte auch der Seifenkisten-Rückholtransport.

Auch wenn die fehlende Erfahrung der Organisatoren in Sachen Zeitplanung nicht zu übersehen war, der Spaß am Döbelner Seifenkisten „Grand Prix“ war allen anzumerken.

Quasi von der Wohnstube aus konnten die Großsteinbacher das Renngeschehen beobachten. Machten sie natürlich nicht, denn sie waren irgendwie alle aus dem Häuschen. Hier herrschte Volksfeststimmung. Die Zäune waren geschmückt, die Kurven gepolstert. Hoffentlich dran vorbei rollten die Sperrholzboliden dem Ziel entgegen.

Im Ziel befand sich der Standort der Rennleitung und des Moderatoren-Teams. Ganz nah bei der Rennleitung stand die Computertechnik und die elektronische Zeiterfassung. Bei 1:17 Minute blieb sie beim schnellsten Seifenkistenpiloten Peter Rotluff aus Chemnitz stehen. Co-Pilot war Simone Friedrich, die Prokuristin der Döbelner Stadtwerke.

Für das leibliche Wohl hatten die Eltern und Erzieher des Kinderlandhauses Pepp gesorgt. Aber auch Sport und Spiel kamen auf der Wiese am Ziel nicht zu kurz.

Selbstverständlich gingen auch die Jüngsten mit ihren Bobby-Cars auf die Piste. Die Strecke natürlich kürzer, der Spaß und der Ehrgeiz aber genauso groß wie bei den größeren. Der älteste Fahrer war 77 und der jüngste 8 Jahre.

Auf Grund der positiven Resonanz wird es wohl im nächsten Jahr die zweite Auflage des Döbelner Seifenkistenrennens geben, allerdings mit einigen Veränderungen. Auch einen Publikumspreis für die originellste Seifenkiste soll es dann geben. Er wäre dafür ein heißer Kandidat und er auch.

Großsteinbach ist auf dem Weg zu einer festen Adresse im „Seifenkistenrennzirkus“.

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