Germania kommt auswärts unter die Räder

Es waren nicht die besten Voraussetzungen für das erste Auswärtsspiel des Landesliganeulings SV Germania Mittweida.

Die Zschopaustädter mussten beim VfL Pirna-Copitz 07 ran und mit Grötzsch, Götze und Ryssell auf drei Stammspieler verzichten. Die Gastgeber wiederum wollten ihren verpatzten Saisonstart vergessen machen und natürlich auf Sieg spielen.

Schon in der 3. Spielminute musste den Mittweidaern der Querbalken helfen. Der Kopfball-Aufsetzer von Florian Glöß sprang von selbigen zurück ins Spielfeld. Den Nachschuss von Eric Prentki parierte Germania-Schlussmann Nico Kaiser gedankenschnell.

Die Gäste versuchten faktisch im Gegenzug die passende Antwort zu geben.

Danach standen die Mittweidaer tief und diszipliniert. Sie spielten 40 Minuten gut mit. Allerdings sprangen für keines der beiden Teams Großchancen heraus.

Von zwei Pirnaer Aktionen abgesehen. Eine davon, dieser Eckball in der 9. Minute. Stefan Höer kam trotz Mittweidaer Begleitschutz frei zum Kopfball.

In der 33. Minute zog Florian Kärger ab. Aber das war noch kein Grund zur Beunruhigung für Germania-Schlussmann Kaiser.

Neun Minuten später kamen die Gastgeber über einen Einwurf. Der Ball kam zu Glöß, der spielte mit Weska ein doppeltes Passspiel und besorgte anschließende das 1:0. Dabei ließ er sich weder von Hönig noch von Frieden stören.

Mit dem 1:0 ging es in die Kabine.

Aus dieser kamen die Gastgeber besser in die zweite Hälfte. In der 49. Minute setzte sich Henschel im Mittelfeld durch, spielte auf Kärger und der auf Höer. Philipp Rauthe konnte hier schlimmeres verhindern.

Die Gastgeber hatten nun deutlich mehr vom Spiel und wie hier in der 55. Minute auch mehr Glück. Germania Schlussmann Kaiser rutschte an diesem langen Ball vorbei. Florian Kärger ließ sich gern einladen und erhöhte auf 2:0.

Die Antwort der Germania hielt VfL Keeper Wochnik fest in seinen Armen.

In der 63. Minute kam die Germania erneut über rechts. Hahn zog in Richtung Grundlinie und spielte auf Richter. Endstation Wochnik.

Der Aufsteiger, war um Ergebniskosmetik bemüht, investierte mehr ins Offensivspiel und bot den Hausherren damit viele Räume an.

In der 69. Minute brachte Borchardt, Höer wieder ins Spiel. Florian Kärger fasste sich ein Herz ging über rechts und passte quer auf Stefan Höer. Und der verzog.

In der 74. Minute kam Eric Prentki über rechts, spielte auf Hentschel. Antal konnte blocken.

Borchardt verlor erneut den Ball. Hentschel steckte selbigen durch und Stefan Höer erhöhte auf 3:0.

Bei den Mittweidaern brachen nun sämtliche Dämme. In der 75. Minute schlug es knapp neben dem Kaisergehäuse ein.

Die Gäste versuchten sich zu wehren, aber das blieb nur im Versuchsstadium stecken.

Dann kam Sebastian Heine für die Hausherren ins Spiel. In der 79. Minute, Schmidt setzte ihn in Szene und der besorgte das 4:0.

In der 83. Minute holte Kevin Frieden den Pirnaer Stefan Höer von den Beinen.

John-Benedikt Henschel verwandelte den fälligen Foulelfmeter sicher. 5:0 nach 84 Minuten.

Die VfL-Kicker agierten nun im Willy-Tröger Stadion gegen konditionell überforderte Gäste wie sie wollten.

Und die 140 Zuschauer bekamen in der 88. Minute auch noch das 6:0 zu sehen.

Fazit: Für die Landesliga-Mannschaft des SV Germania Mittweida nahm die Reise zum VfL Pirna-Copitz am Samstag kein gutes Ende. Mit dem 6:0 fiel die Niederlage recht deutlich aus. Vier Gegentreffer in der Schlussviertelstunde dürften Trainer Schneider einige Stellschrauben aufgezeigt haben.

Am 16. September empfängt der SV Germania Mittweida die SG Taucha 99. Dann wäre es gut, wenn das Stadion am Schwanenteich zum Hexenkessel würde.

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