„Maria Stuart“ auf der Opernbühne

Mit Donizettis „Maria Stuart“ setzt das Mittelsächsische Theater seine Reihe von Belcanto-Opern mit historisch-literarischen Stoffen fort. Im Mittelpunkt steht der Machtkampf zwischen der Titelheldin und der englischen Königin Elisabeth I., zwei charismatischen und machtbewussten Persönlichkeiten, die eine aber zögernd und abwägend, die andere spontan und emotional. Dass sie auch den gleichen Mann lieben, tritt hinter dem Konflikt um die Herrschaft in England und Europa, zwischen Katholizismus und Protestantismus fast zurück.

Barbora Fritscher als Königin Elisabeth;
Foto von Jörg Metzner

 

 

 

 

 

 

 

Kaum eine andere Oper bietet wie diese zwei weibliche, gleichwertige Hauptfiguren, von denen keine eindeutig „gut“ oder „böse“ ist: Donizettis Musik zeichnet differenzierte Charaktere und psychologische Entwicklungen, wie wir es dann vor allem von Giuseppe Verdi kennen.

Die musikalische Leitung der Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln hat der Erste Kapellmeister Juheon Han. Jürgen Pöckel, in Mittelsachsen bestens bekannt als Regisseur von „My Fair Lady“ und der „Großherzogin von Gerolstein“, inszeniert in der Ausstattung von Roy Spahn. Im Theater Döbeln ist die Aufführung am 3. November zu erleben.

Dirigent, Regisseur und Dramaturg Christoph Nieder stellen Werk und Inszenierung am Dienstag, den 23.10. um 18.30 Uhr in einer Einführungssoiree im Döbelner Pferdebahn-Museum am Niederwerder 6 vor, und natürlich gibt es auch musikalische Kostproben.

Quelle: Mittelsächsische Theater und Philharmonie gemeinnützige GmbH

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