Fördermittel für Mittweida und die Talsperrenregion

Innenstaatssekretär Schneider überreichte der Stadt Mittweida am Mittwoch zwei Zuwendungsbescheide mit einer Zusage von Fördermitteln. Laut Innenministerium sollen davon 3,2 Millionen Euro in den denkmalgerechten städtischen Ausbau von Mittweida und knapp 1,1 Millionen Euro in die Tourismusentwicklung der Talsperrenregion Kriebstein fließen.

In Mittweida wird mit den Geldern der städtebauliche Denkmalschutz gefördert. Die Finanzhilfen sollen insbesondere zur Finanzierung des Ausbaus und der Gestaltung von Plätzen und Straßen, zur Sanierung des Rathauses, zur Freilegung von Hinterhofbereichen und zur Rekonstruktion verschiedener privater Gebäude verwendet werden. Auch zwei Kultureinrichtungen, ein Geschichts-Erlebnismuseum und eine Kongresshalle sollen entstehen.

Bund und Freistaat tragen jeweils 40 Prozent der förderfähigen Kosten, die Gemeinde 20 Prozent als Eigenanteil. Mit 1.092.000 Euro wird die überörtliche Zusammenarbeit der Stadt Mittweida mit den Gemeinden Kriebstein und Rossau gefördert und damit der Tourismus und die Naherholung in der Talsperrenregion gestärkt.

Mit der Sanierung des Schlosses Ringethal und der Entwicklung zu einem überörtlich fungierenden kulturellen Zentrum sowie der Sanierung des Baumparks wird das touristische Angebot in der Region verbessert.

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