Breitbandausbau in Hartha gefördert

Als erste sächsische Kommune hat die Stadt Hartha einen Upgrade-Bescheid in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro für den Glasfaserausbau erhalten. Damit sollen mehr als 1.100 Haushalte, 147 Unternehmen und vier Schulen mit gigabitfähigen Anschlüssen versorgt werden. Alle Schulen sind im Förderprojekt enthalten und es verbleiben auch keine „weiße Flecken“ im Stadtgebiet, sagte Staatssekretär Stefan Brangs, Beauftragter der Staatsregierung für Digitales, bei der Übergabe des Förderbescheides. Bürgermeister Ronald Kunze betonte: „Es ist ein gutes und richtiges Zeichen, das sie gesetzt haben. Und sagte weiter “Wir sind eine technikaffine Industriestadt. Die Arbeitgeber arbeiten auf Spitzenniveau.“

Hartha hat als Kommune von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, einen bereits gestellten Antrag ohne Mehrkosten für die antragstellende Kommune auf Glasfaser upzugraden. Dies hatte die Staatsregierung den Städten und Kommunen seit einer Gesetzesänderung im April dieses Jahres eingeräumt. Die Mehrkosten für den Glasfaserausbau übernimmt der Bund zum üblichen Fördersatz. Der Freistaat Sachsen finanziert den restlichen Anteil, inklusive des Eigenanteils der Kommune.

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