Warnstreik im regionalen Linienverkehr

Ein paar Fahnen mehr wehten am Donnerstag vor der Firmenzentrale der Regiobus Mittelsachsen GmbH in Mittweida. Die Gewerkschaft ver.di hatte zu einem ganztägigen Warnstreik im regionalen Linienverkehr aufgerufen. Betroffen davon waren in Sachsen zehn Verkehrsgesellschaften. Daran beteiligten sich auch Mitarbeiter von Regiobus. „Betroffen hiervon ist das gesamte Verkehrsangebot im Regional- und Stadtverkehr des Unternehmens. Wir bitten unsere Fahrgäste, sich auf weitreichende Fahrtausfälle einzurichten. Die REGIOBUS bittet um Verständnis!“, hieß es auf der Internetseite des Unternehmens. Mit dem Streik in weiten Teilen Sachsens will Verdi den Forderungen an den Arbeitgeberverband Nahverkehr e.V. Nachdruck verleihen. Es geht um einen höheren Stundenlohn und die Anhebung der Ausbildungsvergütung. Im Moment habe ein Busfahrer laut Gewerkschaft einen Stundenlohn von 12,30 Euro. Gefordert werden 15,66 Euro. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 30. April statt.

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