Grundsteinlegung für neue Brücke in Döbeln

Gemeinsam mit Ministerpräsident Michael Kretschmer und dem Landtagsabgeordneten Sven Liebhauser nahm Döbelns Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer am Vormittag des 24. Mai die offizielle Grundsteinlegung für die Brücke Schillerstraße vor.

Bis Ende 2020 soll die neue Brücke fertig sein und die Schillerstraße mit der Sörmitzer Straße verbinden.
Döbeln erhält dann neben der Oberbrücke eine zweite leistungsstarke Muldequerung in Ost-West-Richtung.
Die neue Brücke soll ein erheblicher Sicherheitsgewinn für Döbeln werden. Das für Döbeln und die gesamte Region äußerst wichtige Klinikum wird so deutlich besser erreichbar.

Im Rahmen der Grundsteinlegung gab es kurze Ansprachen. Oberbürgermeister Egerer verwies darauf, dass mehrere Generationen von Döbelnern über diese Brücke diskutiert haben: „Schon als hier das Gründerzeitviertel entstand, plante man, in Verlängerung der Schillerstraße eine Brücke zu errichten. Aus damaligen Unterlagen ist dies ersichtlich.
Mancher hat vielleicht gar nicht mehr daran geglaubt, dass sie eines Tages Realität werden könnte. Nun ist es soweit: Das Projekt ist angelaufen.“
Egerer dankte Allen, die dazu beigetragen haben, dass diese Brücke errichtet werden kann. Dem gesamten Bauprojekt wünschte er einen guten, vor allem unfallfreien Verlauf.

Ministerpräsident Kretschmer nutzte die Gelegenheit, um die Verdienste des in wenigen Wochen in Ruhestand gehenden Oberbürgermeisters zu würdigen.
Er dankte Oberbürgermeister Egerer für sein beharrliches Engagement zum Nutzen der Stadt.

Die Gesamtkosten für den Neubau betragen etwa 5,4 Millionen Euro. Der Freistaat Sachsen unterstützt das Projekt mit rund 4,7 Millionen Euro. Der verbleibende Anteil von rund 750.000 Euro wird durch die Stadt Döbeln getragen.

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