Hängebrückenpokal der Feuerwehren 2019 in Kockisch

Am Wochenende feierte der Mittweidaer Ortsteil Kockisch sein traditionelles Hängebrückenfest.
Dazu eingeladen hatte die Freiwillige Feuerwehr. In Sichtweite zum Bauwerk feierten die Kockischer ihr Fest.

Höhepunkt am Sonntagvormittag war der Feuerwehrwettkampf um den Hängebrückenpokal. Das Ereignis lockt Zuschauer und Akteure gleichermaßen an. 13 Mannschaften zu je vier Leuten traten zum Wettkampf an. Hier galt es, im Schlauchboot auf der Zschopau eine Acht ziehen, dann an Land unter anderem Sack hüpfen und einen Löschangriff abschließen. Organisator Manfred „Keule“ Dombrowe begrüßte Teams der Feuerwehren umliegender Ortschaften, die allesamt in verschiedener Form einen Zugang zur Zschopau haben. Dazu zählen unter anderem die Feuerwehrleute aus Tanneberg, Rossau, Mittweida, Ringethal und Liebenhain. Mit dabei auch ein Team aus der Partnergemeinde Grombach. Die Grombacher allerdings hatten verschlafen. Angemeldet hatte sich ebenfalls wieder eine Prominentenmannschaft, gestellt von den Bürgermeistern der Region. Besetzt war das Boot mit Mittweidas OB Ralf Schreiber, der Kriebsteiner Rathauschefin Maria Euchler, dem Rossauer Gemeindechef Dietmar Gottwald und einem Vertreter aus Erlau. Die Promi-Mannschaft hatte im Vorjahr mit Unterstützung von 2 Feuerwehrleuten den achten Platz von fünfzehn angetretenen Teams belegt. Der Sieg ging an die Feuerwehr aus Mittweida. Deren Team gewann auch in diesem Jahr vor den Tannebergern und einem gemischten Feuerwehrboot. Die Promis belegten im 111. Jahr der Hängebrücke mit einer Zeit unter 3 Minuten den 6. Platz. Die Hängebrücke, welche die Zschopau überspannt und dem Pokal ihren Namen gibt, wurde 1908 für 10.000 Reichsmark erbaut. Die Jahrhundertflut 2002 zerstörte sie fast vollständig. Danach wurde sie wieder aufgebaut.

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