Baumaßnahmen laufen in Mittelsachsen

Die Bausaison der Kreisstraßen im Landkreis Mittelsachsen ist in vollem Gange. Derzeit laufen acht Maßnahmen gleichzeitig, weitere sieben Projekte starten im Juli und August. Sie haben eine Gesamtlänge von über acht Kilometern reine Straße, hinzukommen Arbeiten an Brücken im Zuge der Hochwasserschadensbeseitigung von 2013. „Wir kommen nach jetzigem Stand voran und haben jetzt die Fördermittelbescheide für investive Maßnahmen erhalten, die über den Freistaat mitfinanziert werden“, so die zuständige Referatsleiter in der Abteilung Straßen Claudia Richter. Der Ausschuss für Umwelt und Technik berät in seiner Sondersitzung in der kommenden Woche über die Vorfinanzierung der Vorhaben, denn die eigentlichen Gelder kommen im Jahr 2020. Das betrifft beispielsweise den zweiten Abschnitt der Kreisstraße (K) 8259 in Stein mit einer Länge von 800 Metern, der im August beginnt. Im August soll es ebenfalls in Schönborn-Dreiwerden auf der K 8230 los gehen und in der vergangenen Woche startete der Bau der Brücke in Crossen auf der K 8270.

Noch Ende Juli/Anfang August läuft der grundhafte Ausbau der K 7712 in Niederschöna. „Es war ein umfassendes Projekt von über einer Million Euro, was 2017 startete. Da es hier eine Ortsdurchfahrt ist, gab es verschiedene Einschränkungen für die Anwohner“, erklärt Richter. Erleichtert ist sie auch, wenn die Arbeiten an der K 7706 auf einer Länge von einem Kilometer in Breitenau beendet sind. Dann sei nach ihren Angaben die komplette Kreisstraße 7706 gebaut. Mehrere Deckensanierungen starten im Sommer, wie auf der K 8257 zwischen Langenleuba und Oberhain auf einer Strecke von anderthalb Kilometer und Ende August der Abschnitt zwischen Langenstriegis und Eulendorf mit einer Länge von 1,1 Kilometer. Etwas verschiebt sich der letzte Abschnitt der Kreisstraße 7735 in Cämmerswalde. „Hier wollen wir dieses Jahr noch ausschreiben, damit es gleich im Frühjahr beginnen kann. Im Herbst wäre es durch die Höhenlage und ein möglichen zeitigen Winter nicht sinnvoll“, so Richter.

Mit Hilfe des Investitionsprogramms „Brücken in die Zukunft“ werden die Kreisstraßen in Forchheim und zwischen Braunsdorf und Altenhain ausgebaut. Die Arbeiten beginnen in Forchheim im August auf einer Länge von einem Kilometer, geplanter Abschluss ist im Frühsommer 2020. Noch bis Dezember dauern die Arbeiten an dem 900 Meter-Abschnitt der Strecke zwischen Braunsdorf und Altenhain. Die Kosten betragen hier rund 1,1 Millionen Euro.

Derzeit laufen noch vier Maßnahmen, um die Hochwasserschäden an Brücken aus dem Jahr 2013 zu beseitigen – in Niedersaida (K 7708), Kralapp (K 8291) und in Littdorf (K 7596). Zwei weitere folgen noch, so beginnt in Sachsendorf in der kommenden Woche der Ersatzneubau einer Brücke und im kommenden Jahr schließt die Schadensbeseitigung mit einer Brücke in Berthelsdorf ab. „Eigentlich müssten wir schon fertig sein, aber auf Grund von erforderlichen Planungsverfahren gab es hier Verzögerungen und wir erhielten eine Ausnahmegenehmigung durch den Freistaat“, so Richter abschließend. Noch bis in den Oktober hinein und damit dann auch insgesamt ein Jahr beträgt die Zeit der Bauarbeiten in Mohsdorf. Dort werden letzte Schäden des Hochwassers 2013 beseitigt in Form einer Brücke sowie eine Stützmauer neu errichtet. Diese wird mit Fördermitteln des Freistaates refinanziert.  „Wir liegen gut im Plan. In Mohsdorf haben wir in den vergangenen Jahren viel gemacht und die Geduld der Anwohner und der Eltern beziehungsweise der Schüler der Grundschule beansprucht, aber ein Ende ist in Sicht“, so Richter.

Ouelle: Landkreis Mittelsachsen

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