Zug fahren könnte gehen

Döbeln – Dresden die Strecke in weniger als einer Stunde mit dem Personenzug zu bewältigen, ist möglich. Das geht aus einer Machbarkeitsstudie hervor. Auszüge daraus stellte Dirk Bräuer vom Institut für Regional- und Fernverkehrsplanung aus Dresden im Rahmen der von Henning Homann organisierten Veranstaltung Donnerstagsgespräch hervor. Demnach könnte die Strecke Döbeln, Dresden über Roßwein, Nossen, Meißen als schnelle Bahnverbindung für einen Regionalexpress wiederbelebt werden. Dabei plädierte Bräuer werktags für Verkehre im Stundentakt und am Wochenende im 2 Stundentakt. „Die Fahrgastprognose für diese Variante überbietet die Mindestanforderungen, die für die Finanzierung von ÖPNV-Projekten nötig sind“, sagte Bräuer vor 50 Interessierten Gästen im Burger Cafe Döbeln Ost. Im Anschluss folgte ein Podiumsgespräch mit Vertretern der Landespolitik, welche Homann eingeladen hatte um gemeinsam Druck zu machen.

Mittelsachsen TV

Kostenfrei
Ansehen