Künstliche Gelenke im Fokus – Patientenforum am 17. Juli 2019 im Klinikum Mittweida

Gelenkschmerzen gehören heute zu einem der häufigsten Gründe für eine geplante Operation. Sind konservative Therapien ausgeschöpft, bleibt bei vielen Betroffenen als letzte Hilfe nur der künstliche Gelenkersatz. In den letzten 150 Jahren ist die Endoprothetik zu einem innovativen Bereich der Prothetik geworden. Mit Rudolf Virchows Zellenlehre 1855 veränderte sich das Verständnis von gesunden und kranken Körperzellen. Inzwischen werden jährlich in ganz Deutschland rund 450.000 künstliche Hüft- und Kniegelenke implantiert – eine große Erfolgsgeschichte der modernen Medizin, insbesondere der Orthopädie.

Trotzdem gibt es immer wieder Pressestimmen über angebliche „OP-Wut“ der Ärzte mit versteckten Vorwürfen, zu viel zu operieren. Ist dies so oder gibt es berechtigte medizinische Gründe für die Vielzahl der Operationen. Auf was sollte der Patient dabei selber achten?

Bereits 1890 setzte der Berliner Chirurg Themistokles Glück die ersten künstlichen Kniegelenke aus Elfenbein und Nickelstahl ein. Doch wie sieht die Entwicklung in der jüngsten Zeit aus? Welche Möglichkeiten bestehen heute zum künstlichen Gelenkersatz?

Im Patientenforum am 17. Juli 2019 um 17.00 Uhr im Klinikum Mittweida wird Enrico Schönfeld, Leitender Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie über die aktuellen Entwicklungen in der Endoprothetik informieren und stellt sich im Anschluss an den Vortrag individuellen Fragen der Gäste. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Veranstaltungsdaten in Kürze:
Was: „Entwicklungen bei künstlichen Gelenken –Was ist sinnvoll?“
Wann: Mittwoch 17.07.2019, 17.00 Uhr
Wo: Krankenhaus Mittweida, Großer Konferenzraum,
Hainichener Straße 4 – 6, 09648 Mittweida

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