Straßenmeistereien kontrollieren nach Hitzeschäden  – einzelne Abschnitte gesplittet

Derzeit gibt es keine Hitzeschäden auf den Bundes-, Staats- und Kreisstraßen in Mittelsachsen. „Gefährdete Stellen werden aber intensiv beobachtet“, betont die Leiterin der Abteilung Straßen Ute Friedrich. Es betrifft vor allem Altbestände, die vor vielen Jahren eine Oberflächenbehandlung erhalten haben, das heißt über den Asphalt gab es eine Schicht Bitumenemulsion und Splitt. Bei Hitze verflüssigt sich nach Angaben von Friedrich das Bitumen wieder und kommt an die Oberfläche, die vorhandenen Splittkörner würden durch das Bitumen überdeckt. Vorsorglich wurden schon einzelne Abschnitte, beispielsweise zwischen dem Abzweig von der S 250 und Grobschütz, zwischen Grobschütz und Milkau sowie zwischen Zschoppelshain und Topfseifersdorf, abgestreut. „Bei neueren Straßen treten Hitzeschäden eher seltener auf, da diese eine andere Bindemittelzusammensetzung haben“, erklärt die Abteilungsleiterin. Wenn es erforderlich ist, dann wird der Splitt flächendeckend auf die Straße mit einem Streuer des Winterdienstes ausgebracht.

Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen

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