Behelfsbrücke bei Töpeln demontiert

Morgens halb zehn in Töpeln. Die ersten beiden, je 21 Meter langen Teile der Behelfsbrücke über die Zschopau sind verladen und gehen auf die Reise.
Die deutschen, belgischen und holländischen Monteure der Firma Retro Bridge bereiten die nächsten beiden Brückenteile für die Demontage vor.
Gut ein Jahr sollte das Provisorium seinen Dienst tun.
Ein paar Wochen mehr sind es geworden.
Trotzdem ist Ralf Seifert, Abteilungsleiter Konstruktiver Ingenieurbau im LASUV, mit dem Arbeitsstand zufrieden.
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Während dieser Zeit konnte der Verkehr immer einspurig rollen.
Die Monteure hängten das erste der beiden 40 Meter Teile an die Hebegurte des Krans.
60 Tonnen hängen am Haken des mobilen 500-Tonnen-Krans. Der Liebherr ist einer der schwersten Mobilkrane deutschlandweit.
Der drehte sich, um das 40 Meter lange Teilstück der Behelfsbrücke
vom Sockel zu heben und es abzulegen, damit die Monteure die Teile zerlegen
und für den Abtransport vor bereiten können. Das Ersatzbauwerk, welches zwischen Mai des vorigen
bis Ende August dieses Jahres seinen Dienst tat, war mit rund 102 Metern
länger als der Brückenneubau.Das hat natürlich Auswirkungen auf die Kosten.
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Nach dem Rückbau der Behelfskonstruktion wird es noch eine Weile dauern
bis die Ampelanlage abgebaut und die am 23. August in Betrieb genommene Brücke beidseitig befahrbar ist.
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Weitere Rückbauarbeiten und Landschaftsbaumaßnahmen sind ebenfalls vor dem Abschluss des Neubaus notwendig.
Dessen Gesamtkosten betragen rund 3,5 Millionen Euro. Kostenträger ist die Bundesrepublik Deutschland.

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