Gedenkfeier in Döbeln

Am 27. Januar, dem Tag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau, wurde weltweit der Opfer des Holocausts gedacht.
75 Jahre nach der Befreiung fanden auch in Mittelsachsen mehrere Gedenkveranstaltung statt. In Döbeln am Gedenkstein “Den Antifaschistischen Widerstandskämpfern – 1933 – 1945” auf dem Wettinplatz erinnerte Oberbürgermeister Sven Liebhauser an die Opfer nationalsozialistischer Verbrechen, der ermordeten Juden Europas, der Sinti und Roma, der Kranken und Behinderten, der politisch Verfolgten, der Homosexuellen, der Zwangsarbeiter.

„Wir gedenken nicht als persönlich Schuldige. Aber aus der Schuld, die Deutsche in den Jahren der NS-Diktatur auf sich geladen haben, wächst uns nachfolgenden Generationen eine besondere Verantwortung zu. Uns allen.“, sagte der Oberbürgermeister in seiner Rede.

Im Anschluss daran legte er gemeinsam mit Vertretern der Stadt, des Landkreises, der Parteien und Stadtratsfraktionen, des Lessinggymnasiums und Döbelner Institutionen zum Gedenken Kränze und Blumen nieder.

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