Stadtumbau in Döbeln geht voran

Staatsminister Thomas Schmidt informierte sich in der Großen Kreisstadt Döbeln über die Umsetzung des Bund-Länder-Programms »Stadtumbau«. Schmidt besuchte die Muldestadt auf Einladung von Oberbürgermeister Sven Liebhauser. Der stellte eines der letzten Vorhaben aus dem Programm vor. Die Freifläche zwischen der Zwingerstraße und der Fronstraße wird neugestaltet. Die Maßnahme realisiert im Stadtumbaugebiet »Gründerzeit Süd« soll Ende Juli abgeschlossen sein. Ende März hatte sie begonnen. Ziel ist es den Zugang zur Döbelner Innenstadt einladender anzulegen. Neben neuer Beleuchtung, Bänken sowie Bepflanzung und der Gestaltung des Platzes wird auch ein kleiner Spielplatz errichtet. Rund 200.000 Euro kostet die Maßnahme. Ein Großteil der Mittel kommen aus dem Bund-Länder-Programm »Stadtumbau«.
Knapp 20 Millionen Euro wurden seit 1991 von Bund und Land für den Städtebau in Döbeln bereitgestellt – allein seit der Auflage des Programms ‚Stadtumbau‘ im Jahr 2002 wurden insgesamt 9,7 Millionen Euro für die Aufwertung und der Anpassung der städtischen Infrastruktur zur Verfügung gestellt.
Das Stadtumbauprogramm läuft 2022 aus. Ein Nachfolgeprogramm wird aufgelegt. Dabei soll es um „lebendige Zentren“ gehen. „Dafür haben wir als Döbeln gute Ideen. Da wollen wir gern aufgenommen werden, dass wir dann kleine Projekte auch realisieren können“, sagte Liebhauser. Drei neue Förderprogramme sollen ab nächsten Jahr noch ausgeschrieben werden.
Während seines Rundganges informierte sich Staatsminister Schmidt auch über den Hochwasserschutz in Döbeln.

 

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