Corona – Wirtschaft in Mittelsachsen

Die Absage von Veranstaltungen und Messen wirkt sich auch auf die Unternehmen im Landkreis aus. „Wir erhalten deutliche Signale, dass dieser Zustand nachhaltige Folgen haben könnte“, erklärt Mittelsachsens erster Beigeordneter Dr. Lothar Beier. In seinem Geschäftskreis ist die Wirtschaftsförderung angesiedelt. Zahlreiche Anfragen gingen auch dort ein. Auf der Internetseite www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de sei in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) auch ein Katalog mit wichtigen Fragen und Antworten hinterlegt. „Die Bundesregierung hat schon erste Maßnahmen ergriffen. Wir hoffen auf weitere Schritte und setzen uns im Rahmen unserer Möglichkeiten für diese ein“, betont Dr. Beier. Nach seiner Einschätzung ist der Einschnitt branchenübergreifend und betrifft auch die jeweiligen Beschäftigten. Daher begrüßt er die neuen Regelungen zum Kurzarbeitergeld. Viele Unternehmen wären auf für das Thema Corona sensibilisiert und träfen Vorkehrungen beziehungsweise treffen präventive Entscheidungen, wie Mitarbeiter ins Home-Office zu schicken. Auch auf die Woche der offenen Unternehmen hatte das Virus Auswirkungen: 35 der 283 beteiligten Unternehmen sagten ihre Veranstaltungen ab. Diese Absagen gingen mit firmeninternen Abwägungen einher, individuelle Ersatztermine wurden zwischen den Betrieben und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern abgesprochen. „Wir bedauern die Absagen seitens der Unternehmen sehr, können diese auf Grund der Umstände jedoch nachvollziehen. Aktuell prüfen wir, die Plattform für die Woche der offenen Unternehmen online zu halten. So wäre es künftig unabhängig von der Berufsinformationswoche möglich, Firmenbesuche zu organisieren“, sagt Jens Spreer, verantwortlicher Koordinator bei der Landkreisverwaltung.
Quelle: Landratsamt Mittelsachsen

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