Tour gegen Altersarmut

Mit ihrer Tour gegen Altersarmut machte die LINKE am Vormittag des 7. Oktober Station in Döbeln.
Auf dem Obermarkt warben sie mit riesigen Rententöpfen
gegen die steigende Altersarmut in Sachsen und für ein faires Rentensystem.

Dabei geht es den Initiatoren nach eigenen Aussagen darum, darauf hinzuweisen, dass nur ein gemeinsamer und starker solidarischer staatlicher Rententopf Allen eine würdige Rente sichern kann.
Und sie verweisen darauf, dass 631.000 Sächsinnen und Sachsen
nach 40 Arbeitsjahren mit weniger als 1.200 Euro Rente auskommen müssen – 314.000 davon mit weniger als 1.000 Euro. Von der neu geschaffenen Grundrente seien viele Menschen aus Sachsen ausgeschlossen, da sie aufgrund von Wendebiografien nicht auf die notwendigen 33 Beitragsjahre kommen.

Mit Maßnahmen, wie der Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent
und einem Mindestlohn von 13 Euro will DIE LINKE gegen die Altersarmut vorgehen. Und schlägt zudem eine „Solidarische Mindestrente“ vor.

Die Tour durch Sachsen startete am 25. August und läuft noch bis zum 14. Oktober diesen Jahres.

 

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