Ministerpräsident besucht Klinikum in Mittweida (15. Januar 2021)

Die zweite Welle der Corona- Pandemie belastet die Mittweidaer Klinik seit November 2020 extrem. Die Intensivkapazitäten sind seit mehreren Wochen sehr stark ausgelastet. Die meisten der acht Intensivbetten inkl. Beatmungsmöglichkeit werden aktuell von Covid19-Patienten belegt, erfuhr Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer im Klinikum Mittweida. Wie es aus dem Klinikum heißt, werden im Moment in Mittweida täglich zwischen 40 und 50 Patienten in Verbindung mit Covid19 stationär versorgt. Laut dem Ärztlichen Direktor, Dr. med. Wolfgang Heinke arbeitet das Personal an der Belastungsgrenze. Mittlerweile sehe man eine leicht positive Tendenz, doch eine Entspannung der Lage sei noch nicht in Sicht, betonte er weiter. Nach Angaben der Klinik wollte sich Michael Kretschmer einen Einblick in die aktuelle Situation vor Ort verschaffen und sich über die besonderen Herausforderungen in der medizinischen Versorgung, die sich aus den hohen Covid19-Fallzahlen im ländlichen Raum ergeben, informieren. Dabei sprach der Ministerpräsident auch mit Ärzten und Schwestern der Pandemie- und der Intensivstation. Mit einigen Einsatzkräften der Bundeswehr kam Kretschmer ebenfalls ins Gespräch. Sechs Soldaten leisten seit Anfang Januar bei allen nicht-pflegerischen Tätigkeiten Unterstützung, um personelle Engpässe auszugleichen.

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