Politik trifft Wissenschaft im ländlichen Raum

Gleich zwei Minister besuchten das landesgeförderte Kurt-Schwabe-Institut in Meinsberg. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow und Regionalentwicklungs-minister Thomas Schmidt verschafften sich hier einen aktuellen Eindruck von der Forschungsleistung des KSI. Wie aus der Meldung hervorgeht, forscht das Institut schwerpunktmäßig daran, Sensoren im Bereich der Umwelttechnik auch, biologisch abbaubar, neu zu entwickeln und zu verbessern. Über moderne Techniken und den 3D-Druck wurden in den letzten Jahren die Voraussetzungen für die Entwicklung miniaturisierter Sensoren geschaffen. Ziel sind verlässliche Sensoren, die die Probenanalyse direkt am Einsatzort durchführen. Aufwändige und teure Laboruntersuchungen zur Umweltanalytik könnten so längerfristig eingespart werden. Ein weiter Forschungsfokus am KSI liegt im Wassermonitoring. Hochempfindliche Sensoren sind heute schon in der Lage etwa metallische Schadstoffe oder Wertstoffe in Bergbauabwässern sowie Nitrat- oder Arzneimittelrückstände in Oberflächenwässern zu registrieren, erfahren die Minister. Das Kurt-Schwabe-Institut Meinsberg ist eine Landeseinrichtung des Freistaates Sachsen. Hier sind insgesamt 39 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

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