Der Winter kann kommen, aber nicht so schnell

Am Nachmittag des 19. Oktober informierte sich Landrat Matthias Damm in der mittelsächsischen Amtswerkstatt in Hainichen über den Stand der Vorbereitungen des Winterdienstes. Dirk Schlimper, der Leiter des Referates Straßenbetriebsdienst gab zur Einsatzbereitschaft der Technik Auskunft.

Dafür stehen in den Meistereien in Brand-Erbisdorf, Freiberg, Mühlau, Hainichen, Döbeln und Rochlitz insgesamt 23 LKW und Unimogs sowie fünf Multicar zur Verfügung. Regelmäßig wird in den Fuhrpark investiert, informierte Landrat Damm. Vor rund einer Woche wurde beispielsweise ein neuer Unimog U 427 an den Landkreis übergeben.
Weitere Technik sei für das kommende Jahr bestellt. Neben den eigenen Fahrzeugen kommen im Winterdienst auch sogenannte Fremdunternehmerfahrzeuge zum Einsatz. Dazu werden mehr als 20 Unternehmen im Landkreis gebunden. Somit stehen insgesamt maximal 60 Fahrzeuge für den Winterdienst zur Verfügung. Sie halfen auch, die Herausforderungen des langen Winters im vergangenen Jahr zu meistern.

Im Vergleich zur Vorsaison war mit mehr als 16.000 Tonnen zirka die vierfache Menge Streusalz verbraucht worden. Für diese Saison hat man schon rund 3.000 Tonnen in den Lagern, weitere 13.000 Tonnen sind vertraglich gebunden und können bei Bedarf abgerufen werden. Laut Landratsamt sind die Meistereien in Mittelsachsen für rund 270 Kilometer Bundes-, 607 Kilometer Staats- und 754 Kilometer Kreisstraßen zuständig.

Mittelsachsen-TV

Kostenfrei
Ansehen