Waldheimer Steinchenbande mit neuer Schau

Am Morgen des 30. September wurde das sanierte Kirchenumfeld der Stadtkirche Mittweida feierlich eingeweiht. Die Sanierung und Neugestaltung des Kirchplatzes kostete rund 800.000 Euro. Die Finanzierung erfolgte zu 80 Prozent über das Förderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz und zu 20 Prozent über die Stadt Mittweida.

Im Zuge der Arbeiten erhielten die Schleppstufen zum Haupteingang einen parallel verlaufenden, barrierefreien Aufgang. Die Stufen der sanierten Treppe ziert ein Bibelvers. Der Handlauf offenbart einen stadtgeschichtlichen Zeitstrahl.

Auf dem Kirchberg erinnert eine Freiluftausstellung an eine weitere Facette der Stadtgeschichte. Die, der einstigen Speicherhäuser entlang des Kirchberges. Der mit Pflastersteinen nachempfundene Kellergang an der Oberfläche soll exemplarisch für die vielen verzweigten Kellergänge unter dem Kirchengelände stehen.
Eine Informationstafel, Silhouetten aus Metall und Bodenplatten informieren über Dimension und Funktion der Keller. Außerdem wurde bei der Maßnahme die Beleuchtung rund um die Stadtkirche erneuert.

Unabhängig der Neugestaltung des Kirchplatzes erhielt das Gemeindehaus ein neues Dach. Das kostete, laut Pfarrer Arndt Sander, 246.000 Euro. Diese Kosten wurden zu 80 Prozent über das Förderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz realisiert. Die Kirchgemeinde und die Evangelische Landeskirche trugen je zehn Prozent.

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